Oh, Berlin kann so toll sein. Also ja generell, mit seiner geschichte, mit den paar weltstädtisch anmutenden ecken und den bunt gemischten kiezen, den verwunschenen hinterhöfen und all den anheimelnd vertrauten orten. Und im sommer mit durch-den-tiergarten-radeln und konzerten und freiluftkinos sowieso. Aber pfingsten ist alles immer noch viel besser und farbenfroher, denn dann ist Karneval der Kulturen! Dieses mal hat sogar das wetter mitgespielt und all die kostüme schillerten noch ein wenig heller und die karibischen rhythmen wirkten authentischer... Ich konnte stolz mein altes multikulti-shirt spazieren tragen (second best radio station in town, leider nur bis es den sparzwängen des rbb zum opfer fiel. schnief... Nachfolger, wenn auch nur online, gibt's hier: Multicult 2.0 ) und dann wurde getanzt und mit den hüften gewackelt. Hier gibt's ein paar photos, Ihr dürft gern ebenso mitwackeln (zugegebenermaßen erschwert durch die abstinenz von musik) oder aber für ein paar augenblicke vom friedlichen multikulti-miteinander träumen. ;)
Freitag, 5. Juni 2009
Donnerstag, 4. Juni 2009
jetzt offiziell Schwager
... und das liegt daran, dass mein schwesterherz geheiratet hat. Und es war die zauberhafteste hochzeit, die man sich vorstellen kann! Einfach alles hat gestimmt, die feier war draußen zwischen blumen und wiesen, das wetter war traumhaft, das brautpaar so schön und es gab fetzige musik, leckeres essen und feuerwerk!!! :)
Gefeiert wurde in der nähe vom Chiemsee, was für mich einen tag und eine nacht letzter geschenkvorbereitungen zwischen rückflug aus Santiago und fahrt nach Bayern bedeutete (wohl nicht zu vergleichen mit dem halben jahr vorbereitungen der beiden - oh man, unglaublich, was da alles zu tun ist. Wenn einen irgendwas vom heiraten abhalten sollte, dann wohl das...). Tatsächlich hab ich noch Geschenke erstanden, die zumindest ich für absolut hochzeitstauglich halte und stolz überreichen sollte. Nach der fahrt war ich dann irgendwie auch erstmal so k.o., dass mich auch ein halbstündiges klopfen an der tür oder der dudelnde radiowecker nicht zum essen-gehen wecken konnten, was die verwandschaft wiederum vor rätsel stellte. Hat dann aber doch noch geklappt und wär auch schön blöd gewesen, wenn ich die spätzle und den schönen blick auf see und berge verschlafen hätte. Standesamtlich wurde auf 'ner insel geehelicht und so schipperten wir alle auf dem dampfer über den Chiemsee, passten die zwischenzeitlich einsetzenden unwetter und hagelschauer genau ab und hatten auch noch glück mit nem lustigen standesbeamten.


Am nächsten tag stand dann die große sause an, bei feinstem sonnenschein gab es eine wunderschöne zeremonie, dank Bine's musikalischer kollegen mit bewegender gitarren-untermalung und tränchen bei familie und freunden. Danach wurde gratuliert und lecker aperol-prosecco getrunken, nett geplaudert, federball auf der wiese gespielt und photografiert - und sympathischerweise alles locker flockig ohne die oftmals etwas nervigen spiele und aktionen. Abends wurde es dann in der Orangerie (was viel besser klingt als großes Gewächshaus) temperaturtechnisch wieder erträglich und endlich konnten die am vortag von uns so schick geschmückten tische bezogen werden (gelernt was hussen sind und sehr beeindruckt von der wirkung) Und dann wurde viel getanzt (bis das brautkleid kaputt war), und es gab hochzeitstorte und berliner mitternachts-currywurst und ein grandioses feuerwerk (sehr praktisch, wenn man chemiker im freundeskreis hat!). Wow - wenn ich mal heirate, will ich auch so was... *träum ;) Am nächsten tag trafen sich dann noch mal alle zum gemeinsamen Brunch (furchtbar pünktlich, die leute. mal wieder der letzte gewesen...) Netterweise war der ort auch gleich kurbad, was nicht nur neugierige feuerwerks-zaungäste in fortgeschrittenem alter mit sich brachte, sondern auch ein relaxtes ausklingen all der hochzeitsfeierei am sonntag in der therme. Und irgendwie hätte dieses wochenende noch viel länger dauern könne...









Gefeiert wurde in der nähe vom Chiemsee, was für mich einen tag und eine nacht letzter geschenkvorbereitungen zwischen rückflug aus Santiago und fahrt nach Bayern bedeutete (wohl nicht zu vergleichen mit dem halben jahr vorbereitungen der beiden - oh man, unglaublich, was da alles zu tun ist. Wenn einen irgendwas vom heiraten abhalten sollte, dann wohl das...). Tatsächlich hab ich noch Geschenke erstanden, die zumindest ich für absolut hochzeitstauglich halte und stolz überreichen sollte. Nach der fahrt war ich dann irgendwie auch erstmal so k.o., dass mich auch ein halbstündiges klopfen an der tür oder der dudelnde radiowecker nicht zum essen-gehen wecken konnten, was die verwandschaft wiederum vor rätsel stellte. Hat dann aber doch noch geklappt und wär auch schön blöd gewesen, wenn ich die spätzle und den schönen blick auf see und berge verschlafen hätte. Standesamtlich wurde auf 'ner insel geehelicht und so schipperten wir alle auf dem dampfer über den Chiemsee, passten die zwischenzeitlich einsetzenden unwetter und hagelschauer genau ab und hatten auch noch glück mit nem lustigen standesbeamten.


Am nächsten tag stand dann die große sause an, bei feinstem sonnenschein gab es eine wunderschöne zeremonie, dank Bine's musikalischer kollegen mit bewegender gitarren-untermalung und tränchen bei familie und freunden. Danach wurde gratuliert und lecker aperol-prosecco getrunken, nett geplaudert, federball auf der wiese gespielt und photografiert - und sympathischerweise alles locker flockig ohne die oftmals etwas nervigen spiele und aktionen. Abends wurde es dann in der Orangerie (was viel besser klingt als großes Gewächshaus) temperaturtechnisch wieder erträglich und endlich konnten die am vortag von uns so schick geschmückten tische bezogen werden (gelernt was hussen sind und sehr beeindruckt von der wirkung) Und dann wurde viel getanzt (bis das brautkleid kaputt war), und es gab hochzeitstorte und berliner mitternachts-currywurst und ein grandioses feuerwerk (sehr praktisch, wenn man chemiker im freundeskreis hat!). Wow - wenn ich mal heirate, will ich auch so was... *träum ;) Am nächsten tag trafen sich dann noch mal alle zum gemeinsamen Brunch (furchtbar pünktlich, die leute. mal wieder der letzte gewesen...) Netterweise war der ort auch gleich kurbad, was nicht nur neugierige feuerwerks-zaungäste in fortgeschrittenem alter mit sich brachte, sondern auch ein relaxtes ausklingen all der hochzeitsfeierei am sonntag in der therme. Und irgendwie hätte dieses wochenende noch viel länger dauern könne...









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