Freitag, 18. September 2009

Urlaub

und in ein paar stunden geht's los! Große vorfreude auf berghütten, leckere brotzeiten und tolle panoramen auf die Alpen! Und auf Zürich, wenn der zu besuchende sich denn mal melden würde... Der wetterbericht sagt spätsommerwetter für nächste woche voraus. Yippie!!!

Sonntag, 6. September 2009

24h Berlin

ok, kann ich jeden tag haben. Wenn aber 80 kamerateams veschiedenste leute einen tag lang durch die stadt begleiten, von einem sonnenaufgang zum nächsten, kann ein wunderbares portrait Berlins entstehen. Und das haben die leute von 24h Berlin tatsächlich hinbekommen: Hier und da ein promi, meist folgen die kameras aber ganz normalen Berlinern in ihre hinterhauswohnungen, in s-bahnen und werkstätten. Und obwohl man immer nur kurz dabei ist, sind gute aufnahmen entstanden, bei denen man den protagonisten wirklich nahe kommt, toll geschnitten und mit einem tollen blick für die kleinigkeiten, die das leben ausmachen. Ein leben in der großstadt mit all seinen facetten - das leben von nachtschwärmern, tellerwäschern, junkies und bürgermeistern. An so verschiedenen orten, ob im kreißsaal, am fließband, im krematorium, bei der telefonseelsorge, im nobelrestaurant, in der jva oder in der kleingartenanlage. Während für die einen es ein ganz normaler alltag mit der üblichen routine ist, bedeutet er für andere etwas ganz besonderes, für das hochzeitspaar, für den frisch eingelieftern auf der intensivstation. Und so verschieden all die unterschiedlichen welten sind, so laufen hier und da die fäden wieder zusammen, ganz real, vor einem jahr...



Manchmal stören ein paar längen (vor allem nachts!), manchmal sieht es ein wenig nach aushängeschild und stadtmarketing aus. Aber dafür gibt's ergreifende momente (etwa, wenn der junkie sein stoßgebet gen himmel schickt, wenn die call-centre-verkäuferin von schmetterlingen im bauch spricht oder der häftling in der jva Tegel von seinen bescheidenen träumen), mal ironische, mal nachdenkliche off-kommentare und klug eingesetzte schnitte (toll: Bild-redaktion diskutiert über existenzminimum > Bus mit easy credit-werbung fährt durchs bild > realität der hartz-IV-empfängerin). Das alles ergibt ein spannendes zeitdokument; das bild eines mikrokosmos, in dem jeder auf der suche nach dem kleinen glück ist... Noch diese woche anzuschauen im nachtprogramm des rbb oder auf arte/plus7 (falls ihr gerade mal 24 stunden übrig haben solltet...).

Freitag, 4. September 2009

blog-sommerloch

...hiermit vorbei. Ich wurde völlig zurecht auf die sträfliche vernachlässigung dieses blogs hingewiesen, und so schreib ich mal wieder was. Immerhin bot der schöne August ja auch allerlei anlass, schöne sachen zu machen statt hier zu tippen. Was widerum ja nun stoff zum berichten geben sollte...
Geburtstage zum beispiel. Unter anderem meiner. Bei diesem sympathischen wicht auf der kaffeetafel brannte sogar die mütze zu meinen ehren, auch allen anderen, die - wenn auch mit weniger körpereinsatz - daran gedacht haben, sei aber herzlich gedankt!

Weil es tatsächlich mal sommerlich zu meinem geburstag war, gab es spiel und spaß an der freien luft, jazzmusik, die aus dem Englischen Garten rüberschallte, wikingerschach und später picknick bei fackellicht an der Spree - wunderschön! ;) Andere geburtstage brachten kurzweilige unterhaltungen, wie die rettung hängengebliebener mini-hubschrauber aus bäumen, oder begeisterte Queen-karaoke, auch hübsch.

A propos karaoke: Unglaublich, was eine karaoke-maschine, sommerlaune und Joe Hatchiban aus dem amphitheater im Mauerpark machen: Mitreissende performances, rhythmisches mitklatschen und winken bestimmen die sonntag-nachmittage in jenem bunten, staubigen plätzchen. Da schunkeln flip flop-besohlte backpacker, rebellische jugend und fashion victims aus Prenz'lberg harmonisch nebeneinander, schön! Und wenn wir schon bei guter musik sind: Mal wieder im Schokoladen eingekehrt, wo es die grandios tiefe stimme von Paul Armfield zu bewundern gab. Alle, die gutem folk, Tom Waits oder Lambchop was abgewinnen können, sollten diesen sympathischen zwei-meter-hühnen mit rauschebart unbedingt mal anhören!!! Wesentlich zierlicher aber nicht minder reizend dagegen Anna Rikje Rosenthal, auf deren vorspiel für multimedia-sponsoren wir uns eingeschlichen haben (ihr sehr netter blog übrigens auch mal surfenswert...). Völlig ohne zusammenhang, und einfach nur, weil video und song so wunderschön sind: 6 minuten isländisches zum träumen...



Auch sehr gut zum träumen waren die sonntagskonzerte vor'm Bodemuseum, wenn man vor dieser tollen kulisse auf der brückenbrüstung sitzt und langsam die nacht einbricht! Des weiteren festgestellt, dass bewölkte himmel in sternschnuppennächten total doof sind. Macht aber nix, denn sterne- und sternschnuppengucken geht eh viel besser an dunklen ostseestränden! Oh, please summer - stay here just a little longer!!!
In Göttingen gesehen, was man davon hat, wenn man wirklich fleissig studiert und promoviert - ein kuss für's Gänselies'l und fiese wasserbombenattacken! Außerdem verregnete Harzeindrücke mitgenommen, idyllische fachwerkstädtchen angeschaut und post vom polizeipräsidenten bekommen (unbarmherzige bürokraten...). Trotzdem schön. Oh, und noch ne zweite hochzeit dieses jahr miterlebt - zumindest den späten teil dieser wunderbar unkonventionellen angelegenheit! :)

Im Harz (Goslar und irgendwo am Wurmberg)

Seebrücke Ahlbeck

Sonntagskonzerte am Bodemuseum

Ansonsten gab's ein schönes wiedersehen mit leuten, die man schon lang nicht gesehen hat, mein erstes bad im Weißen See (wobei sich mir der name dabei nicht erschloß, würde eine umbenennung aufgrund der vielen algen in Grünen See anregen...), durchwachsene aber spannende sneak-filme, den noch viel besseren neuen Tarantino im kino und ein herrliches letztes wochenende mit ruhrpottbesuch, berlin auf papas altem rad und salsa... :) So,