Montag, 25. Januar 2010

Beyond Planwerk Innenstadt

Workshop zu neuen Herausforderungen der Stadtentwicklung Berlins am 28./29.01.: Jemand Interesse?


Neue Ideen - Strategische Entwicklung weiter denken!Berlin steht vor neuen Herausforderungen: Benachteiligten Quartieren, neuen Wasserlagen, ehemaligen und zukünftigen Flughäfen und deren Einbindung in die Stadt sowie dem zunehmenden Tourismus. ...

Sonntag, 24. Januar 2010

feels like Siberia


         red ballon on the Spree


         winter sports in the city


Winter can be so icy - and so lovely... Although would have loved to be in front of the Reichstag just an hour or so later to take part in the pillow fight flashmob. This looks awesome! ;)    (picture taken from picturereport) Got a red nose and cold feet watching Hertha play a mindboggling 0:0 instead...


Samstag, 23. Januar 2010

Berlin braucht mehr sonne

Endlich. Nach über zwei wochen trostlosem wintergrau kann man die knackig kalten temperaturen jetzt bei sonnenschein und blauem himmel genießen und gut gelaunt über die vereisten bürgersteige der hauptstadt balancieren. Auch praktisch für das größte solardach Berlins auf der Max-Schmeling-Halle, das gerade eröffnet wurde und nun öko-power ins stadtnetz speisen kann.
Für musikalisch beschwingtes schlittern empfiehlt sich - aus gegebenem anlass - Django Reinhardt, denn der wäre heute 100 jahre geworden. Keep on Jazzin' here. Unterdessen wunderbar für lange winternächte bestens geeignet: "Das war ich nicht" von Kristof Magnusson. Seit langem mal wieder ein buch, das ich gar nicht aus der hand legen wollte und in zwei nächten verschlungen hab.  Denn hier kreuzen sich auf wunderbare weise die wege eines jungen bänkers, einer übersetzerin und eines alternden schriftstellers mit schreibblocklade. Und ganz nebenbei hat Magnusson ein buch zur krise geschrieben, ein buch über  die bedeutung von wein-klima-schränken und ein buch über verschiedene lebensentwürfe unserer der generation jung-und-erfolgreich mit herrlichen charakteren und mitunter brüllend komisch.



"Schon damals hätte ich daran zweifeln müssen, ob es den Ort überhaupt gab, nach dem ich Heimweh  hatte, weil jeder Ort, an den ich mich flüchtete, den Nachteil hatte, dass ich mich dorthin mitnehmen musste." (S. 198)

Dienstag, 12. Januar 2010

Ode an den Radio DJ

Auch wenn das alte jahr nun schon wieder einige tage her ist - eine sache, die ich jedes mal wieder am dezember mag, ist die möglichkeit, das jahr revue passieren zu lassen. Ich mag die zeitungsbeilage und die bilder des jahres, mag es, in meinen gehirnwindungen nach den eigenen tops und flops zu stöbern, nur auf Kerner & Co in ihren fernseh-wir-überbieten-uns-an-emotionen-spektakeln verzichte ich gern. Besonders aber freu ich mich auf musikalische bestenliste des jahres im radio, und auch dieses jahr gab es so viele tolle anregungen und potentielle weihnachtswünsche... Deshalb will ich hier mal lobend all die wundervollen radio dj's erwähnen, die in den tiefen  abend- und nachtstunden ihren überbordenden reichtum an schöner musik mit uns teilen und mit ihren sendungen tapfer gegen den akustischen einheitsbrei kämpfen. Happy Sad, Free Falling oder die Blue Nights zum beispiel. Unter 'letzte sendung' auch nachhörbar (dringend empfohlen! ;). Und es gibt sehr nützliche albumtipps... Unter meinem weihnachtsbaum unter anderem übrigens gelandet: The Heavy, Camera Obscura und der sampler Dark Was the Night. Aber dazu vielleicht ein ander mal...
Posten will ich zwei songs von künstlern, die diese welt um den jahreswechsel viel zu früh verließen: Vic Chestnutt, begnadeter songwriter, der nun wohl zum letzten mal mit dem tod flirtete, und Lhasa de Sela, wanderin zwischen den kulturen, hier im duett mit dem frontmann der Tindersticks. Zwei abschiedslieder für den jahresanfang.


Lhasa & Stuart Staples - That Leaving Feeling


Vic Chesnutt - Flirted With You All My Life                          r.i.p.

Samstag, 2. Januar 2010

Freitag, 1. Januar 2010

same procedure as every year...

Happy New Year, everyone! Hoffe, ihr seid alle gut ins neue jahrzehnt gekommen und wünsche ein grandioses 2010.



Bei uns funkelten mal wieder die wunderkerzen im 9. stock, und sie funkelten sehr schön. Nicht in farbe, dafür nicht minder herzerwärmend mein bisheriges tv-jahr: Dauer-Charlie-Chaplin-Gucken. Danke arte. ;)

Musikalische wunderkerzen gibt's gerade im radio. Denn dank der radioeins-winternachtskonzerte bin ich gedanklich noch einmal beim konzert von Florence and the Machine und schwelge mit Florence' einzigartiger stimme in fernen welten. Und es wohlig warm und bunt hier und diesen harfe-spieler lass ich gar nicht wieder gehen! Seid willkommen, ihr mitmenschen.

ps: Bin doch noch weitergeschwebt und kann allen rock-kids das Killers-konzert an's herz legen, das zur zeit auf der radioeins-seite in ganzer länge angeschaut werden kann. Oooh, ich will auch in die Royal Albert Hall!!! Die ist ja so genial, so wunderbar british, so Empire meets Postrock, warum geht denn so was in Berlin nicht? Ich bin ganz dringend für rockkonzerte in Staatsoper, Komischer Oper oder Berliner Ensemble statt in tristen Columbia- und O2-Mehrzweckhallen! Ehrlich.