Sonntag, 31. Oktober 2010

Oktoberfarben

Bevor es nach dem aufstehen wieder dunkel wird und der graue november kommt, wird es hier noch mal farbenfroh: Nicht nur, dass sich der herbst, wie ich finde, dieses jahr von einer besonders bunten seite zeigt; nein, auch das Festival of Lights ließ die hauptstadt wieder glanzvoll leuchten. Impressionen hier (vollbild -diashow über anklicken):


Außerdem hat inzwischen der Monat der Fotografie begonnen, bei dem es neben großen highlights wie der Peter Lindbergh-Ausstellung im C/O Berlin zahllose spannende ausstellungen in der ganzen stadt zu sehen gibt. Bisher entdeckt und für gut befunden: Street Art in der Wilde Gallery, 'Ortszeit' im Museum für Kommunikation und 'Berlins vergessene Mitte' im Stadtmuseum. Spannend, wie selbstverständlich man stadträume für gegeben hinnimmt und wie fremd einem die kaum noch vorhandene altstadt auf den sepia-verblichenen fotografien vorkommt mit all den längst verschwundenen gassen, miefigen hinterhöfen und prachtvollen bauten.

    Schloßpark

    Time Goes By / Und dann in Deinen Armen..., Schloßplatz

    nicht allein sein..., Dircksenstraße

Donnerstag, 21. Oktober 2010

runde sachen

Gleich zwei mal gab's in den letzten wochen schöne anlässe zu schönen ausflügen, und so hab ich das letzte richtig sommerliche wochenende auf kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz verbracht und bin noch mal in die herbstlich frischen ostseefluten gesprungen. Schon zum zweiten mal dies jahr in diesem super gemütlichen gutshaus untergekommen und viel spaß mit lieben freunden gehabt, merci! (auch wenn wir das schokoladenessen dringend noch nachholen müssen)


Dienstag, 19. Oktober 2010

popkomm

Bei der schnelllebigkeit des musikzirkuses heutzutage ist die halbwertzeit meiner persönlichen popkomm-entdeckungen vor ein paar wochen wahrscheinlich schon wieder vorbei - macht aber nix, denn gute musik bleibt gute musik. Und das Popkomm Showcase Festival bot an zwei tagen reichlich möglichkeit, viele unbekannte bands zu entdecken, bei manchen auf den hacken umzukehren und bei anderen angetan zu verweilen. Zu meinen favoriten zählte der holländische, wunderbar gitarrenlastige indierock von Moss (try this. or that!), wohliger kammer-folk-pop aus Norwegen von Therese Aune (da stellt man sein zimmer gern zur verfügung) und das Roskinski Quartett mit ihrem kraftvollen und doch träumerischen pop-klangwelten (hier. oder da.). Die spielten übrigens in der schönsten location der popkomm, im alten wasserturm in kreuzberg. Der preis für energieleistung und dancefloor-kompatibilität geht allerdings eindeutig an Rich Aucoin - unglaublich, der kerl! Vielen dank für die allgemeine ekstase unter deiner fallschirmplane !!!  :)

Therese Aune im C-Club, Popkomm Showcase
Moss in der Passionskirche, Popkomm Showcase 2010
Schon etwas etablierter, zwischendurch getrennt und wiedervereint sind Morcheeba neuerdings wieder auf tour. Und weil manche geburtstagsgeschenke verspätet und überraschend kommen, war ich dabei. Ein bisschen skepsis hatte ich ja, ob sie denn an die spielfreude alter zeiten rankommen, aber Skye war bester laune und strahlte auf der bühne in ihrem wehenden federkleid. Ziemlich überzeugend, auch wenn sie ruhig noch ein bisschen was aus ihrem repertoire hätten spielen können.

Morcheeba im Huxley's

Montag, 4. Oktober 2010

arbeitsplatz

zumindest ab und an in letzter zeit...

(oh, btw: if those nice italian tourists should happen to read this - you forgot your guide book! so sorrry, hope, you got along without it)